![]() Abschaffung der Religion?
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Religion sei schädlich, Gottesglaube
Wahn, religiöse Erziehung Kindesmissbrauch: Vor kurzem noch kam der
aggressive Atheismus aus dem Osten - bis zum Zusammenbruch eines inhumanen
Systems. Heute meldet er sich mit neuer Inbrunst und alten Argumenten -
aus dem Westen: Richard Schröder, ein brillanter und klarer Denker,
fragt nach Argumenten, Hintergründen und Konsequenzen der Debatte.
Was steckt hinter dem neuen naturwissenschaftlichen Materialismus? Was
passiert, wenn die Evolutionstheorie auf die Ebene der Weltanschauung gehoben
wird oder Hirnforschung und Genetik das Menschenbild bestimmen? Wo sind
die Grenzen wissenschaftlich notwendiger Reduktion? Was bedeutet Religion
für das Denken, für unsere Kultur, für das Leben des Menschen?
Ein ebenso luzides wie leidenschaftliches Plädoyer für Vernunft
im Umgang zwischen Naturwissenschaft und Religion.
"Die Frage: was ist der Mensch, wer sind
wir? lässt sich mit naturwissenschaftlichen Methoden nicht hinreichend
beantworten. Das spricht nicht gegen die Naturwissenschaft, wohl aber gegen
den Wahn, ihr eine Allerklärungskompetenz zuzuschreiben. Auch Gerechtigkeit,
Frieden und Freiheit, Schuld und Vergebung sind in unserer Lebenswelt von
großer Bedeutung, aber für Naturwissenschaften schlechterdings
unzugänglich."
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Der Autor:
Richard Schröder, Dr. h.c., Dr. theol., Professor, lehrt Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin, deren erster Vizepräsident er war. Er ist Verfassungsrichter im Land Brandenburg und Präsident des Senats der Deutschen Nationalstiftung Weimar. Mitglied des Nationalen Ethikrats, seit Juni 2003 Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Unter seinen zahlreichen Auszeichnungen: Luther-Preis, Börne-Preis, Karry Preis. Bei Herder zuletzt: "Die wichtigsten Irrtümer über die deutsche Einheit". |
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